AquisNet im Einsatz.

Charles Lindbergh.
Wo bitte geht's nach Irland?

Nachdem er in Geschäftsleuten aus St. Louis zahlungskräftige Partner gefunden hatte, machte sich Lindbergh am 20. Mai 1927 auf den Weg von New York nach Europa. Dabei verzichtete er auf ein Funkgerät sowie auf weitere dringend benötigte Instrumente, um das Gewicht seiner dafür eigens entwickelten ein-motorigen „Ryan Hochdecker“ möglichst gering zu halten. Nur auf Karte, Kompass und seinen Orientierungssinn verließ sich der Amerikaner. In seiner 27. von 34. Flugstunden grübelte Lindbergh über seine Position und entdeckte ein Fischerboot. Mit abgeschaltetem Motor segelte er den Fischerleuten entgegen und erkundigte sich bei heruntergelassenem Cockpit-Fenster nach dem Weg. – Das war anscheinend das einzige Mal, dass ein Pilot sich auf diese Weise nach dem Weg erkundigte.

Luftqualitätsüberwachung beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.

Für das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Landesumweltamt NRW, wurde bis zum Jahre 2000 eines der größten Messnetze der Bundesrepublik zur Luftqualitätsüber­wachung mit den angeschlossenen stationären und mobilen Messstationen modernisiert. Der Beitrag der KISTERS AG: das 'state of the art' Datenmanagement. Neben den aus den Mess­stationen und der Zentrale zu erfassenden Daten sind auch Daten aus zahlreichen anderen Quellen (Labor, Raster­messungen, Stationen und Datenbestände anderer Messnetze) zu erfassen und zu verarbeiten.

LUQS 2000: Luftqualitätsüberwachung

Die Daten dienen als Grundlage für zahlreiche Auswertungen unterschiedlicher Komplexität sowie ggf. der Auslösung von abgestuften Alarmen. Die Messwerte sowie die Ergebnisse der Auswertungen sind neben den Betreibern des Messnetzes auch anderen Behörden sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Besondere Anforderungen

Besondere Schwerpunkte des Projektes ergeben sich aus den Anforderungen hinsichtlich der notwendigen Verfügbarkeit des Systems (Doppelrechner) sowie der notwendigen Flexibilität innerhalb des Gesamtsystems. Diese geht weit über das hinaus, was bisher in vergleichbaren Anwendungen realisiert wurde. Die Architektur des neuen Systems trägt diesen Aspekten Rechnung.

Deskriptives Datenprotokoll

Ein weiteres wesentliches Merkmal dieses Projektes ist der erstmalige Einsatz des Deskriptiven Datenprotokolls (DDP) in einem Projekt dieser Größenordnung.

Für die Modernisierung des vorhandenen Luftqualitäts­überwachungssystems wurden im Rahmen eines V-Modell-Projekts die fachlichen und DV-technischen Anforderungen in Form eines DV-Konzepts erarbeitet, welches als Ausgangs­basis für die derzeitige Realisierung dient. Bei der Umsetzung ist ferner die neu zu implementierende HW-Architektur von der Messdatenerfassung in der Station bis zur Daten­präsentation in der Zentrale als Plattform des neuen Systems zu berücksichtigen.

Haben Sie weitere Fragen?
Wenden Sie sich direkt an  Markus Butz

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