Aufwand-optimierte Netzmodellierung

ControlStar

Zentrale Leittechnik

Datenmodellerstellung und -pflege

Der Aufwand zur Modellierung technischer Netze steigt ständig, da wachsende betriebliche Anforder­ungen zunehmend mehr Informationen erfordern und aufwändige Darstellungsmetho­den den Aufwand der Bildkonstruktion erhöhen. Nur eine durchgängige Datenmodellierung an zentraler Stelle im System reduziert erhöhten Aufwand bei Datenersteingabe und -pflege. Anders als bei den üblichen listen­orientierten Verfahren mit laufendem Pflegeaufwand, bietet ControlStar eine objektorientierte, automatisierte Lösung.

click and seeObjektorientierte Datenmodelleingabe

Objekt-Bibliothek

Die Erfahrungen aus vielen Projekten wurden in Objekt-Bibliotheken für die Versorgungs­bereiche Strom, Gas, Wasser und Fernwärme zusammengefasst. Sie bieten eine bewährte Ausgangsplattform, von der aus ggf. projektspezifische Erfordernisse durch Variation und Redefinition von Typen vor­genommen werden. Der Vorteil für den Anwender liegt Mit diesen Objekt-Bibliotheken bietet KISTERS dem Anwender ein Hilfsmittel, das auf erprobten Netzstrukturen aufsetzt und eine zügige und fehlerfreie Modellierung des Prozesses ermöglicht.

click and seeBasisdatenmodell, Bausteine 'Strom'

Übernahme vorhandener Datenmodelle

Ein weiterer Beitrag zur Rationalisierung liegt in der Möglichkeit, bestehende Datenmodelle teilweise zu übernehmen - soweit dies technisch sinnvoll und möglich ist. Insbesondere bei der Datenersteingabe können bei Ablösung bestehender Leitsysteme Einsparungen durch die Übernahme von geprüften Altdaten erreicht werden.

Ein weiterer, häufig noch wichtigerer Aspekt ist der der Sicherheit, da die Altdaten bereits einem geprüften Datenbestand angehören und als geprüfter Bestandteil in das neue System übernommen werden können.

Voraussetzung für eine Übernahme ist: Dies gilt auch bei Einbindung von ControlStar in einen unternehmensweiten Informations­verbund bei der Datenübernahme von Objekten aus Bereichen wie z. B. der Netzplanung oder Instandhaltung. Besondere Bedeutung erlangt hierbei der Austausch von Daten mit existie­renden geografischen Informationssystemen (GIS) als Konstruktionshilfe bei der Bilderstellung oder für eine einheitliche Datenpflege.

Die Technik der Typisierung

Die Typisierung ist der Schlüssel zur Automatisierung der Datenmodelleingabe. Sie stellt eine größt­mögliche Wiederverwendbarkeit von strukturell gleichen Daten sicher und ist Grundlage für eine weitreichende Datenkonsistenz.

Durch Typisierung und Strukturierung sind unterschiedliche Netze der Bereiche Strom, Gas, Fern­wärme, Wasser und unterschiedlich strukturierte Datenmodelle parallel definierbar, wie z. B. das der Fernwirk-Konfiguration, des Prozesses oder der Anlagen-Hardwarekonfigu­ration.

Für die Typisierung geeignete Objekte in Versorgungsnetzen sind z. B.:
Typische Merkmale solcher Objekten sind u. a.:
Bei der Vielfalt der Objektmerkmale reicht eine einfache Vorbelegungstechnik nicht aus, um die Wiederverwendbarkeit von Strukturen zu ermöglichen. Daher werden für die Strukturierung im Rahmen der Datenmodelleingabe folgende Konstruktionsprinzipien zugrundegelegt: