Die Beobachtung des zu überwachenden Netzes erfolgt in der Regel an Arbeitsplätzen mit hochauflösenden Farbsichtsystemen auf Monitoren bis zu 29 Zoll Diagonale. Darüber hinaus werden immer häufiger Großbildprojektionssysteme zur Darstellung größerer Netzzusammenhänge eingesetzt. Drucker, Hardcopy-Geräte und fallweise Plotter oder Messwertschreiber ergänzen die Palette der Ausgabegeräte.
Ein Wartenarbeitsplatz besteht normalerweise aus einem Arbeitsplatzrechner mit bis zu vier Farbmonitoren, Tastatur und Maus. Bei Einsatz mehrerer Monitore am Arbeitsplatz kann der Cursor kontinuierlich über die Monitore hinweg bewegt werden, wobei dann Eingaben über Tastatur und Maus jeweils auf dem per Cursor vorgewählten Monitor wirksam werden (Multimonitoring).
ControlStar unterstützt den Bediener durch folgende bekannten Grundfunktionen:
Pull-down Menues bzw. feste Anwahlmarken auf dem Monitor
Vergrößern/Verkleinern des Darstellungsmaßstabes (Zoomen)
Vergrößern/Verkleinern des Darstellungsmaßstabes mit Unterdrückung bzw. Ausgabe zusätzlicher vorher definierter Informationen (Decluttering)
horizontales bzw. vertikales Verschieben des Monitorbildes als Ausschnitt über einem Weltbild (Panning bzw. Scrolling)
Überlagerung von Bildebenen zur Darstellung bzw. Einblendung verschiedener Informationen an gleichen Positionen eines Bildes (z. B. Messwerte von Spannung/Strom/ Leistungen u. ä.)
Mehrfenstertechnik mit Drag&Drop und Navigator
X11- und JAVA Standards
Zur Sicherung gegen unbefugten Zugriff können Privilegierungsstufen eingeführt werden, mit denen das Bedienungspersonal über Passwort oder codiertem Ausweis für das Arbeiten in verschiedenen Aufgabenbereichen berechtigt wird (z. B. für normalen Wartenbetrieb, für Datenpflege, für Systemwartung, für Zugriff auf bestimmte Teilnetze, für Trainingsfunktion usw.).