Tagestypabhängig werden für die relevanten Messstellen charakteristische Ganglinien aus Archivwerten ermittelt, die als Sollkurven verwendet werden. Der Benutzer gibt für jede Sollkurve ein Toleranzband vor. Falls die Ist-Werte dieser Messstelle die Sollkurve überschreiten, wird ein entsprechender Alarm ausgegeben.
Lecküberwachung
Mit der Lecküberwachung können “schleichende Rohrbrüche” erkannt werden. Über Rechenwertbildung werden Abgabemengen in vorgegebenen Versorgungszonen definiert.
Für die relevanten Abgabemengen wird in den abgabeschwachen Zeiten, z.B. zwischen 02 Uhr und 04 Uhr aus den 1/4-Stundenwerten ein gleitender 7-Tages-Durchschnitt gebildet. In Protokollen bzw. Grafiken werden diese Werte auf Grenzwerte bzw. Trend überwacht und ermöglichen somit die gewünschte Auswertung.
Trendüberwachung
Um frühzeitig eine zu schnelle Entleerung eines Behälters feststellen zu können, kann für Behälterstände eine Trendüberwachung durchgeführt werden. Dabei wird aus zwei Behälterstandsmessungen im Abstand von 15 oder alternativ 60 Minuten der Trend ermittelt. Der Behältertrend kann auf einen oberen und unteren Grenzwert überwacht, die Grenzverletzungen können mit entsprechenden Aktionen verknüpft werden.
Behälterfüllung während der HT-Zeit
Behälterfüllungen werden im Normalfall vorzugsweise während der NT-Zeit durchgeführt. Ergänzend verhindert dieses Modul, dass ein Behälterfüllstand während der HT-Zeit zu stark absinkt, indem der Behälter in der HT-Zeit nachbefüllt wird und zwar im gerade notwendigen Umfang.
Dazu können für die relevanten Behälter im Stundenraster (zeitabhängig) Mindestfüllstände vorgegeben werden. Diese (zeitabhängigen) unteren Grenzwerte für den Behälterfüllstand werden permanent mit dem entsprechenden Ist-Wert verglichen. Bei Unterschreitung des jeweiligen Grenzwerts können unterschiedliche Aktionen ausgelöst werden, z.B. Ansteuerung von Pumpen(linien) zur Behälterfüllung bis der Grenzwert wieder überschritten ist oder auch nur eine örtliche Alarmierung.