Minutenreserve

ProCoS

Zentrale Leittechnik


Überwachung und Steuerung von Minutenreserveleistung

Um das Gleichgewicht zwischen Einspeisung und Ausspeisung elektrischer Energie in den Übertragungsnetzen in Deutschland aufrecht zu erhalten, setzen die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Regelleistungen ein. Diese sind die Primärregelung, die Sekundärregelung und die Minutenreserve. Während die Primärregelung und Sekundärregelung i.a. durch die Erzeugungsanlagen der ÜNB abgedeckt werden, kann die Lieferung von Minutenreserve auch durch geeignete externe Partner erfolgen. Die Mindestlieferleistung war bis Ende 2006 30 MW, wurde dann jedoch auf aktuell 15 MW gesenkt. Das Präqualifikationsverfahren für Anbieter von Minutenreserveleistung (MRL) schließt auch die Poolbildung ausdrücklich nicht aus. Somit haben auch Anbieter mit Leistungseinheiten kleiner 15 MW im Rahmen eines Pools die Möglichkeit, an der MRL teilzunehmen. Gerade jedoch bei Poolbildung erfordert die technische Koordination, die notwendige Prozessdatenerfassung sowie die Online-Kontrolle und Steuerung der Minutenreserve, eine ausgefeilte Systemtechnik, um die vertraglichen Verpflichtungen einhalten zu können. Mit Hilfe des Produktportfolios der SAE können Betreiber von MRL-Pools dieser Anforderung in hervorragender Weise gerecht werden.



Weitere Informationen


SAE-Papier
Überwachung und Steuerung von Minutenreserveleistung

Broschüre
"ProCoS MRL - Jede Minute zählt"

Artikel im Magazin ew
Minutenreserve: Im Pool auch für kleine Leistungseinheiten attraktiv

Systemgenerelle Funktionen

Funktionen bezogen auf die technischen Einheiten

Neben Netzersatzaggregaten kann die Minutenreservevermarktung auch für KWK-Anlagen sehr lukrativ sein. Die kurze Produktzeitspanne von vier Stunden erlaubt selbst einer thermisch geführten Anlage mit entsprechendem Speicher und intelligenter Optimierung, z.b. im Rahmen eines Virtuellen Kraftwerks, die Teilnahme.
Weitere Informationen zum Produkt VK-Power erhalten Sie unter www.eus.de

Copyright © 2012 by KISTERS AG