Portfolioeinsatzoptimierung
mit BelVis ResOpt.

BelVis ResOpt

Erzeugung

Das Erzeugungsportfolio umfasst den Verbund der wirtschaftlichen Aktivitäten des Erzeugungsbereichs. Es besteht aus dem Erzeugungspark, den Bezugsverträgen, den Netzübernahmen mit ihren Restriktionen und den Marktmodellen (z. B. für Strom, Regelenergie, Dampf und Wärme). Aus Sicht der Erzeugung ist die Optimierung zum effektiven und effizienten Einsatz der Primärenergie einzubinden in die Marktprozesse der Angebotserstellung, der Fahrplanerstellung, der Fahrplanabgabe und der Gasnominierung. Das optimierte Portfolio kann in die Geschäftsprozesse des Erzeugungsbereiches eingefügt werden, die von langfristiger Planung (z. B. für Risikomanagement) über mittelfristige (Jahres-) Planungen zur Tagesplanung (DayAhead und Intraday) führen.

Zur Optimierung wird das Erzeugungsportfolio in BelVis ResOpt abgebildet. BelVis ResOpt findet automatisch die bestmöglichen Entscheidungen zum Einsatz, zur Leistung und zum Fahrplan jedes Kraftwerks und zur Struktur der Verbundsysteme aus Erzeugung und Verteilung. Das führt zu gesteigerter Effizienz des Betriebes bei gegebener Anlagen- und Vertragsstruktur oder zu gesteigerter Effektivität der Struktur bei der Optimierung von Anlagenstrukturen oder Ausbauvarianten.

In BelVis ResOpt sind hochkomplexe, vernetzte Optimierungsszenarien modellierbar, z. B. ein Bündel aus komplexen Gasbezugsverträgen, Speicherung für die Kraftwärmekopplung, Fernwärmelieferung bei zusätzlicher Kondensationsstromauskopplung unter Einhaltung der Restriktionen für CO2-Emissionen, Regelenergiemärkten und Spotmärkten. Eine Gesamtoptimierungsaufgabe, die die Vielfalt der Entscheidungsmöglichkeiten auf den Punkt bringt.

Nutzen der Portfolioeinsatzoptimierung mit BelVis ResOpt

Hochkomplexe und quervernetzte Entscheidungsstrukturen lassen sich von menschlichen Entscheidern nicht mehr in allen Konsequenzen überblicken. Deshalb tun sich die Verantwortlichen gerade im Portfolioeinsatz schwer, zu besten Entscheidungen zu kommen. Ihr Optimum nähert sich allenfalls den 90%. Der wirtschaftliche Nutzen der softwaregestützten Ressourceneinsatzoptimierung entsteht so aus diesem Potenzial von 1% - 10% der gesparten Kosten bzw. der erhöhten Gewinne pro Jahr durch softwareoptimierte Entscheidungen. Man kann diese Einsparungen in einer vorgeschalteten Analysephase als Return on Investment (ROI) für die Investition in eine maßgeschneiderte KISTERS-Systemlösung abschätzen. Dabei werden die Nutzenbeiträge der verschiedenen Einsatzentscheidungsprozesse ausgewiesen. Üblicherweise sind Einsatzoptimierungen Systeme mit extrem kurzem ROI.

Die durch eine Einsatzoptimierung erzielbaren wirtschaftlichen und ökologischen Gesamteffekte machen den Einsatz von Lösungen zur Ressourcenoptimierung wirtschaftlich zunehmend interessant, zumal die Energiebezugspreise mittelfristig steigen und Engpässe (auch als Netzengpässe) zu optimalen und transparenten Einsatzentscheidungen zwingen.

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