Kernkompetenz
Zeitreihenmanagement

Was begrifflich für den Laien zunächst nach Theorie und Praxisferne klingt, ist in Wirklichkeit der gemeinsame, verborgene Leistungskern von Datenverarbeitungssystemen in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen: beim Management der natürlichen Ressourcen, in der Meteorologie, in der Energiewirtschaft, in der Finanzmathematik u.a.m..

Eine Zeitreihe ist eine zeitabhängige Folge sog. Datenpunkten. Einzelne oder mehrere Zahlenwerte werden nicht kontinuierlich, sondern in regelmäßigen oder unregelmäßigen zeitlichen Abständen, abgerufen, übernommen, plausibilisiert, abgespeichert und für weitere Bearbeitungen verfügbar gehalten. Zeitreihen spiegeln Zustände, sie sind Grundlage für Entscheidungen und für Prognosen.

Das Zeitreihenmanagement ist also vor allem anderen eine technische Herausforderung, die Lösung schafft die Grundlagen, ihre Qualität liefert das Potenzial, um die fachlichen Anforderungen ganz unterschiedlicher Aufgaben in Wirtschaft und Verwaltung, in Deutschland und weltweit, zukunftsfähig und investitionssicher umzusetzen.

Massendatenfähigkeit · Benutzerschnittstelle · Kooperation

Die Handhabung der anfallenden Datenmengen ist keineswegs trivial. Ein Beispiel aus dem Energiedatenmanagement für die liberalisierten Energiemärkte: Für eine Zeitreihe mit 1/4 Stunden Auflösung fallen pro Tag 96 Werte an. Das sind im Jahr 35.040 Werte. Zu jedem Wert muss mindestens ein Zeitstempel und ein Status und eine Bemerkung geführt werden. Damit fallen pro 1/4-Minuten Zeitreihe bis zu 140.160 Einträge pro Jahr in der Datenbank an. Nimmt man nur 100 Sondervertragskunden mit Leistungsmessung und berücksichtigt, dass neben der Wirkleistung auch die Blindleistung verwaltet werden muss, ergeben sich ca. 28 Mio. Datenbank­einträge. Hinzu kommen die Daten aus der geforderten Historisierung der Änderun­gen sowie der Tarifkunden-Daten.

Die besondere Kunst des Software Engineering besteht darin, Massendatenfähigkeit und Benutzerschnittstelle für hohe Anwendungsqualität performant miteinander zu verbinden und für eine flexible Kooperation mit Systemen der Umgebung offen zu sein.

Zeitreihenmanagement ist bei KISTERS eine Kernkompetenz mit über 15 Jahren Entwicklungs- und Einsatzerfahrung. In dieser Zeit wurde die KISTERS Zeitreihenmaschine erfolgreich von der Wasserwirtschaft in den Aufbau von Luftqualitätsmessnetzen, in das Datenmanagement von Netz, Vertrieb, Handel und Beschaffung der liberalisierten Energiemärkte, in die Verkehrstelematik übertragen. Zahlreiche Themen stehen offen.

Mit der Einsatzbreite und -dichte wurden Technologie und Leistungsfähigkeit immer weiter optimiert. KISTERS prägt in Sachen Zeitreihenmanagement heute den Stand der Technik. Ein passgenaues Komplement bilden vielfältige hochgenaue Prognoseverfahren für den Echtzeit-Einsatz. Aus einer Hand sind Zeiteihenmanagement und Prognose eine echtes Alleinstellungsmerkmal.

KISTERS Zeitreihenmanagement am Markt

Das KISTERS Zeitreihenmanagement ist heute über 500 Mal in allen Kontinenten im Einsatz, zu etwa gleichen Teilen in der Hydrologie und Wasserwirtschaft und im Energiemanagement. Die Skalierbarkeit der technischen Lösung macht einen Anwendungszuschnitt in beliebiger Größe möglich, für Klein- und Großkunden, im öffentlichen Sektor und in der Industrie. Immer arbeiten bei KISTERS Software Spezialisten und "Leute vom Fach" in einem Team mit dem Kunden für langfristige Vertrauenspartnerschaft zusammen. Ein bewährtes Betreuungskonzept mit Vorsprungspotenzial gegenüber dem Mitbewerb, das kontinuierliche Weiterentwicklung aus unmittelbarer Bedarfsnähe garantiert.

Software Spezialitäten

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