Abflussmessungen und Schlüsselkurvenentwicklung.

Alles im Fluss:
Mit kompromissloser Datengüte.

WISKI

Einsatz & Nutzen

Mit BIBER können Sie Durchflussmessungen direkt vor Ort erfassen. Liegen Ihnen Messprotokolle vollständiger Durchflussmessungen oder Messergebnisse vor, so können Sie diese bequem über die assistentengestützte Handeingabe in BIBER eingeben. In BIBER lassen sich Durchflussmessungen entsprechend der deutschen Pegelvorschrift und internationaler Normen auswerten. Die Auswertungs­ergebnisse werden anschaulich und teilweise grafisch aufbereitet präsentiert. Neben Durchflusskenn­werten wie Wasserstand, Durchfluss, hydraulischem Radius oder Profilwert sind auch ergänzende Informationen und Kommentare verfügbar.

Die wichtigsten Auswertungsergebnisse von Durchflussmessungen stehen Ihnen in SKED für die weitergehende Analyse zur Verfügung. Durch einen leistungsstarken Filter lässt sich ein homogenes Datenkollektiv zusammenstellen, auf dessen Basis eine Abflusskurve mit Hilfe der Regressionsanalyse aufgestellt wird. In SKED können Sie Ihre Schlüsselkurven verwalten, die für beliebige Parameter­umwandlungen aufgestellt werden können.

Da die Schlüsselkurven in Versionen verwaltet werden, haben Sie jederzeit einen Überblick über sämtliche jemals verwendeten Schlüsselkurven. Als Expertentool bietet Ihnen SKED umfangreiche Funktionen und Assistenten für die Analyse von Durchflussmessungen, das Aufstellen von Abfluss­kurven und die Festlegung von Gültigkeiten. In SKED lassen sich alle international gebräuchlichen Schlüsselkurventypen verwenden. SKED bietet darüber hinaus Werkzeuge, um die Qualität der aufgestellten Schlüsselkurven zu untersuchen. Wird SKED zusammen mit unserem wasserwirtschaft­lichen Informationssystem WISKI eingesetzt, können die in SKED aufgestellten Schlüsselkurven und Gültigkeiten direkt für die Umrechnung Ihrer Wasserstandswerte in Durchflüsse verwendet werden.

BIBER Auswerteverfahren

Biber gibt Ihnen die Durchflusskennwerte von Geschwindigkeitsmessungen aus und stellt außerdem verschiedene grafische Auswertungen zur Verfügung. Bei der Bestimmung der Durchflusskennwerte einer Geschwindigkeitsmessung haben sich drei Methoden durchgesetzt:
Bei allen Auswertemethoden werden die Durchflüsse der Teilquerschnitte ausgewiesen; einzelne Lotrechten lassen sich von der Auswertung ausschließen.

BIBER bietet Ihnen folgende grafische Auswertungen an:

BIBER Geräteverwaltung

Mit der BIBER Geräteverwaltung lassen sich Sonden, Messflügel und deren Eichgleichungen sowie Zählgeräte einfach und übersichtlich verwalten. Konfigurieren Sie Ihre Messflügel aus einer Auswahl von Schaufeln, Flügelkörpern und Mittelstücken. Geben Sie die Eichgleichungen ein und überlassen Sie BIBER die Stetigkeitskontrolle. Neben NAUTILUS (von der Firma OTT) und FLO MATE (von der Firma Marsh McBirney) lassen sich mit BIBER beliebige Sonden konfigurieren und verwalten.

SKED Direkter Zugriff auf Messungen

SKED hat vollen Zugriff auf BIBER Messungen. Finden Sie die geeignete Auswahl an Messungen, die Sie zur Erstellung der Schlüsselkurve brauchen, indem Sie Messungen u. a. nach
Die Filterkriterien lassen sich beliebig oft hintereinander anwenden und kombinieren, so dass Sie mit Sicherheit den geeigneten Datensatz bestimmen können. Änderungen in der Wasserstands- / Durchflussbeziehung lassen sich leicht durch die Zuhilfenahme der Querprofile erkennen. Blenden Sie Trocken- und / oder Feuchtprofile der Messung ein.

SKED Analysemethoden

Lassen Sie den SKED rechnen. Erstellen Sie Regressionsbereiche (angrenzend oder überlappend) und wählen Sie für jeden Bereich ein geeignetes Regressionsverfahren aus. Zur Auswahl stehen:
Blenden Sie für jedes Segment das Vertrauensintervall ein und schließen einzelne oder mehrere Messungen von der Regression aus.

Die Regressionsbereiche lassen sich grafisch verändern. Die Regression wird dabei umgehend aktualisiert. Um einen besseren Vergleich zu haben, speichern Sie Ihre vorherigen Regressions­versuche ab. Sie können jederzeit einen Schritt zurück gehen. Bereiche, die durch Messungen dünn belegt sind, können durch Zuhilfenahme von Konstruktionspunkten ergänzt werden. Konstruktions­punkte beeinflussen die Regression wie echte Messungen, sind aber als Konstruktionspunkte klar gekennzeichnet. Sie haben zwei Zwangspunkte zur Auswahl, um Ihre Regressionsergebnisse zu beinflussen. Verwenden Sie einen für den Hochwasser- und einen für den Niedrigwasserbereich.

SKED Schlüsselkurvenverfahren

Für Regelquerschnitte, die dem Potenzverfahren folgen, können geeignete Regressionen per Knopf­druck als Schlüsselkurve übernommen werden. Natürliche Querschnitte, u. U. noch durch Verkrautung beinflusst, zeigen eine unregelmäßige Verteilung der Messungen. Hier eignet sich die Regression oft nur als ein guter Vorschlag. Die Schlüsselkurve selbst wird manuell konstruiert. Fügen Sie beliebig viele Stützpunkte graphisch ein. SKED verbindet die Stützpunkte linear oder mit einer Spline. Einzelne Stützpunkte lassen sich auch verschieben, so dass Sie Ihre Schlüsselkurve sehr präzise konstruieren können.

Für jede Schlüsselkurvenversion lassen sich zur Plausibilitätsprüfung Konfidenzintervalle darstellen und statistisch auswerten und als Ableitung der Schlüsselkurve anzeigen. Fließgeschwindigkeiten, Feucht- und Trockenprofile können dargestellt und ausgewertet, Produktanalysen einzelner Regressionskurven (z. B. mittlerer Fließquerschnitt und mittlere Geschwindigkeit) durchgeführt werden.

Umfangreiche Messwerteabweichungen gegen die Schlüsselkurve können ebenfalls dargestellt werden. Bevor Sie Ihre Schlüsselkurve zur Durchflussberechnung freigeben, können Sie die zugehörige Durchflusszeitreihe in der Vorschau anzeigen.

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