Grundlage für beste Wassergüte: Qualitätsanalyse auf höchstem Niveau.

WISKI

Einsatz & Nutzen

Die Aufgaben der Wasserwirtschaft

Unter den veränderten Rechtsbedingungen erwarten Behörden und Unternehmen der Wasserwirtschaft komplexe Aufgaben. So müssen Wasserqualitätsdaten sämtlicher Gewässer erhoben, verwaltet und ausgewertet werden. Um aussagekräftige Daten zu erhalten, müssen bei der Datenanalyse Qualitäts- und Quantitätsdaten in kombinierter Form berücksichtigt werden. Nur auf Grundlage dieser komplexen Daten kann die aktuelle Qualität von Gewässern angemessen beurteilt werden. Abschließend müssen die erhobenen Daten und die Analyseergebnisse grafisch präsentierbar sein, um sie auch der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.

BIBER und SKED: Weil es zu höchster Datenqualität keine Alternative gibt.

Um einem integrativen Ansatz gerecht zu werden, der der Vielzahl an Aufgaben gewachsen ist, wurde das wasserwirtschaftliche Informationssystem WISKI um ein Wasserqualitätsmodul (WQM) erweitert, welches dem Fachanwender ermöglicht, die Wasserqualitätsdaten neben den hydrologischen Daten in einer relationalen Datenbank zu organisieren und diese auch direkt zu verknüpfen, z. B. zur Berechnung von Frachten. Auf diese Weise wird die notwendige Kombinierbarkeit der Qualitäts- und Quantitätsdaten von Gewässern ermöglicht.

Datenimport aus Excel und LIMS

Der Import von Probeentnahmen kann manuell und automatisch erfolgen. Hierbei umfasst der Import nicht nur Mess- und Analysewerte, sondern auch die verbalen Beschreibungen der Probeentnahme. Der automatische Import erfolgt über einen flexibel zu konfigurierenden Importer. Dieser erlaubt den Import von Dateien aus Tabellenkalkulationsprogrammen, die das häufigste Speicherformat von Gewässergüte-Daten darstellen. Weiterhin wird über eine xml-Schnittstelle der automatische Import von Probeentnahmedaten aus Labor-Informations-Management-Systemen (LIMS) unterstützt.

Konfiguration von Messdaten

Das Modul erlaubt darüber hinaus die Definition von Messprogrammen, Stoff- und Vergleichslisten, worauf basierend Probeentnahmedaten effizient ausgewertet werden können. Diese Messprogramme, denen Gewässergütemessstellen zugeordnet sind, erscheinen im WISKI Explorer in einem ent­sprechen­den Ansichtsmodus. Dieser Ansichtsmodus ermöglicht den Zugang zu den Probeentnahmen – und zwar zu allen beschreibenden, gemessenen oder analysierten Werten einer Probe, zugeordnet zu den einzelnen Messstellen. Zur Auswertung stehen die umfangreichen WISKI-Werkzeuge in Grafik und Tabelle zur Verfügung.

Das Wasserqualitätsmodul stellt außerdem die Grundlage zur räumlichen Datenauswertung dar, zum Beispiel zur Generierung von Wasserqualitätskarten mit Hilfe der WISKI ArcGIS-Erweiterung.

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