Der Schlüsselkurveneditor:
Immer einen Schritt voraus beim Durchfluss-Management.

SKED

Wasserwirtschaft

Im KISTERS Schlüsselkurveneditor (SKED) stecken die Erfahrungen von Schlüsselkurvenexperten aus aller Welt. SKED erstellt für Sie Lösungen und Workflows sowohl für natürliche Fließquerschnitte (z.B. nach Pegelvorschrift) als auch für Regelquerschitte (z. B. nach British Standards, USGS Methoden). Auch komplexe Aufgabenstellungen wie etwa Lösungen nach der Stage-Fall Methode oder Hysteresis lassen sich mit SKED einfach lösen. SKED erstellt nicht nur Wasserstands- / Durchfluss-Beziehungen,
sondern operiert allgemein auf der Basis von Quell- und Zielparametern. So können Sie SKED auch zur Konstruktion von Stauinhaltskurven verwenden.

Leistungsstarke Schlüsselkurvenverwaltung

Schlüsselkurven werden nicht an einem Tag erstellt. Nutzen Sie die Vorteile der Schlüsselkurven-versionen, um die Erstellungshistorie Schritt für Schritt abzubilden, oder optimieren Sie die Qualität der Schlüsselkurven durch die Wahl eines anderen Verfahrens. SKED greift in der Schlüsselkurven-verwaltung auf das bewährte WISKI Stationsmodell zurück. Für eine Station und die dazu gehörenden Parameter können Sie beliebig viele Schlüsselkurven und –versionen anlegen und verwalten. Pflegen Sie die Schlüsselkurvenhistorie und teilen Sie SKED und WISKI mit, welche Schlüsselkurve zur Abflussbestimmung für welchen Zeitbereich verwendet werden soll. Hier können Schlüsselkurven nahtlos angrenzen oder Übergangsbereiche definiert werden.

Direkter Zugriff auf Messungen

SKED hat vollen Zugriff auf BIBER Messungen. Finden Sie die geeignete Auswahl an Messungen, die Sie zur Erstellung der Schlüsselkurve brauchen, indem Sie Messungen nach Die Filterkriterien lassen sich beliebig oft hintereinander anwenden und kombinieren, so dass Sie mit Sicherheit den geeigneten Datensatz bestimmen können. Änderungen in der Wasserstands- bzw. Durchflussbeziehung lassen sich leicht durch die Zuhilfenahme der Querprofile erkennen. Blenden Sie Trocken- und/oder Feuchtprofile der Messung ein.

Analysemethoden

Lassen Sie SKED rechnen. Erstellen Sie Regressionsbereiche (angrenzend oder überlappend) und wählen Sie für jeden Bereich ein Regressionsverfahren. Zur Auswahl stehen:

Blenden Sie für jedes Segment das Vertrauensintervall ein und schließen Sie einzelne oder mehrere Messungen von der Regression aus. Die Regressionsbereiche lassen sich grafisch verändern. Die Regression wird dabei umgehend aktualisiert. Speichern Sie Ihre vorherigen Regressionsversuche einfach ab, um eine bessere Vergleichsmöglichkeit zu haben. Sie können jederzeit einen Schritt zurückgehen. Bereiche, die durch Messungen nur dünn belegt sind, können durch Zuhilfenahme von Konstruktionspunkten ergänzt werden. Konstruktionspunke beeinflussen die Regression wie echte Messungen, sind aber als Konstruktionspunkte klar gekennzeichnet. Sie haben zwei Zwangspunkte zur Auswahl, um Ihre Regressionsergebnisse zu beeinflussen. Verwenden Sie einen für den Hochwasser- und einen für den Niedrigwasserbereich.

Schlüsselkurvenverfahren

Für Regelquerschnitte, die dem Potenzverfahren folgen, können geeignete Regressionen per Knopf-druck als Schlüsselkurve übernommen werden. Natürliche Querschnitte, unter Umständen noch durch Verkrautung beeinflusst, zeigen eine unregelmäßige Verteilung der Messungen. Hier eignet sich die Regression oft nur als ein guter Vorschlag. Die Schlüsselkurve selbst wird manuell konstruiert. Fügen Sie beliebig viele Stützpunkte grafisch ein. SKED verbindet die Stützpunkte linear oder mit einer Spline. Einzelne Stützpunkte lassen sich auch verschieben, so dass Sie Ihre Schlüsselkurve sehr präzise konstruieren können. Für jede Schlüsselkurvenversion lassen sich zur Plausibilitätsprüfung Konfidenzintervalle darstellen und statistisch auswerten und als 2. Ableitung der Schlüsselkurve anzeigen. Fließgeschwindigkeiten, Feucht- und Trockenprofile können dargestellt und ausgewertet werden. Produktanalysen lassen sich bezogen auf einzelne Regressionskurven durchführen (z. B. mittlerer Fließquerschnitt und mittlere Geschwindigkeit). Umfangreiche Messwerteabweichungen können gegen die Schlüsselkurve dargestellt werden. Bevor Sie Ihre Schlüsselkurve zur Durchfluss-berechnung freigeben, können Sie die zugehörige Durchflusszeitreihe in der Vorschau anzeigen.

Haben Sie weitere Fragen?
Wenden Sie sich direkt an  Jürgen Stein

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