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Das aktuelle Thema
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Hiermit steht der ÜZ ein modernes Netzleitsystem zur Verfügung, für die Überwachung und Steuerung der Stromversorgung in großen Teilen Unterfrankens. Das Versorgungsgebiet besteht vorwiegend aus ländlichen Bereichen mit ca. 1000km² Fläche und ca. 125.000 Einwohnern.
Die Infrastruktur des 20kV-Netzes besteht aus Kabeln und Freileitungen, während das Niederspannungsnetz komplett verkabelt ist. Insgesamt werden 3 Umspannwerke, 15 fernwirktechnisch angeschlossene 20kV-Schalthäuser sowie ca. 800 Trafostationen vom neuen Netzleitsystem überwacht und bedient.
Da die ÜZ Netzleitstelle nicht rund um die Uhr besetzt ist, war bisher im Betriebsgelände eine Dienstwohnung für den Bereitschaftsdienst der Schaltmeister vorhanden. Wegen notwendigem Abriss alter Betriebsgebäude einschließlich Dienstwohnung fiel die Entscheidung, dass statt einer neuen Dienstwohnung Heimarbeitsplätze eingerichtet werden, so dass der diensthabende Schaltmeister seinen Bereitschaftsdienst außerhalb der Arbeitszeit zuhause verbringen kann.
Dies war ein wesentliches Kriterium für die Beschaffung des KISTERS-Netzleitsystems.
Vor allem war die Planung der Heimarbeitsplätze der Grundstein für eine erhebliche Kosteneinsparungsmöglichkeit, da ansonsten zusätzliche Räumlichkeiten und Infrastrukturen in der ÜZ-Netzleitstelle vorgesehen werden müssten. Aufgrund der Absicherung der Heimarbeitsplätze mit unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) kann der Heimarbeitsplatz im Notfall sogar als Notwarte genutzt werden.
Die wesentlichen Aufgaben der Netzleitstelle sind:
Die Anlagenkonfiguration besteht aus folgenden Komponenten:
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