Schon seit 1. Februar 2007 ist das neue ‚Gesetz zur Vereinfachung der abfallrechtlichen Überwachung‘ in Kraft. Darin beschlossen: Die Abschaffung des papierbasierten Nachweisverfahrens und stattdessen die verpflichtende Einführung des elektronischen Abfallnachweisverfahrens (eANV). Ab dem 1. April 2010 gilt: gefährliche Abfälle können nur noch mit eANV und funktionierender IT-Unterstützung entsorgt werden. Das Nachweisverfahren ohne Papierformulare - ein gravierender Wandel zu Lasten auch der Erzeuger. Wir wollen entlasten und für unsere Kunden direkt auf Nutzen setzen, denn der frühe Vogel fängt den Wurm. 23. April 2009: Als erste operative Abfallwirtschaftssoftware hat WAUplus das gesamte elektronische Begleitscheinverfahren erfolgreich durchlaufen, einschließlich ZKS und ASYSe.
Die neue Verordnung konfrontiert die am Abfallnachweisverfahren beteiligten Erzeuger, Beförderer und Entsorger mit einer komplexen Situation, die Wissensaufbau, Neuorganisation und Investitionen in technische Lösungen erfordert. Das Ziel des eANV – Vereinfachung der Prozesse und Reduzierung des Verwaltungsaufwandes – nutzt im ersten Schritt nur den Behörden. Für die Unternehmen bedeutet die rechtskonforme Umsetzung einen beträchtlichen Aufwand. Aber das eANV öffnet auch neue Türen. Zugang zu den Effizienzpotenzialen schaffen sich Unternehmen durch die optimale Einbindung des eANV in die eigenen Geschäftsprozesse und die Wahl der passenden IT-Lösung: WAUplus erledigt nicht nur das eANV. WAUplus führt Ihr komplettes Abfallmanagement.
Jährlich fallen in Deutschland rund 125.000 Entsorgungs- und Sammelentsorgungsnachweise sowie knapp 3 Millionen Begleitscheine an. Die komplette Abfallentsorgungsbranche muss sich nun auf die elektronische Form des Nachweisverfahrens umstellen. Erzeuger, Beförderer und Entsorger von insgesamt mehr als zwei Tonnen gefährlicher Abfälle pro Jahr sind zur Nachweisführung verpflichtet; auf Behördenanweisung übrigens auch Erzeuger, Beförderer und Entsorger nicht gefährlicher Abfälle.
Vom eANV profitieren
Der aufwändigen Einführung des eANV kann sich kein Abfallerzeuger entziehen. Deshalb gilt es, das Bestmögliche aus dieser Situation herauszuholen und mit wirtschaftlichen Verbesserungen in Ihrem Unternehmen zu verbinden: In den meisten Betrieben müssen die Geschäftsprozesse mit Blick auf das eANV und die Einbindung der elektronischen Signatur ohnehin modifiziert werden; gleichzeitig eine große Chance zur Optimierung der Arbeitsabläufe und damit zur Effizienzsteigerung. Auch die Einführung einer eANV-fähigen Software wird in den meisten Fällen erforderlich sein; gleichzeitig kommen Ihnen mit der Wahl einer umfassenden Abfallmanagement-Software wie WAUplus Funktionen ins Haus, die Ihr Tagesgeschäft erheblich erleichtern. Außerdem die generellen Vorteile von IT-Unterstützung: Die Datenqualität wird durch elektronische Eingabeprüfung verbessert, Datenhaltung und -übermittlung sind vollständig und sicher und Datenauswertungen erfolgen schneller. Begleitscheine und Entsorgungsnachweise werden einander automatisch zugeordnet.
Die optimale Ausbeute erzielen und den hohen Einführungsaufwand gering halten: KISTERS ist von Anfang an Ihr Full-Service-Provider von Beratung, Software, Hardware und Schulung im aufwändigen Einführungsprozess.
eANV betrifft auch Sie. Starten Sie rechtzeitig!
50.000 Firmen, so die Einschätzung, müssen sich bis zum 1. April 2010 bei der ZKS-Abfall (Zentrale Koordinationsstelle Abfall) registrieren, und sie werden die Hilfe und Beratung bei Softwareauswahl und -installation sowie Anwenderschulungen benötigen. Die Chance auf kompetente Betreuung sind desto größer, je früher Sie die eANV-Umsetzung anpacken. Und das am besten in Gemeinschaft: Denn als Erzeuger können Sie das eANV vor dem 1. April 2010 natürlich nur mit Einverständnis des Beförderers und Entsorgers umsetzen. Der Entsorger benötigt zudem eine Freistellung vom papierbasierten Nachweisverfahren.
Die optimale Prozess-Einbindung des eANV schaffen Sie nur bei rechtzeitiger Planung. Die Schritte:
Analyse der Geschäftsprozesse und Anpassung der Prozesse an das eANV
Einbindung der elektronischen Signatur und Ausstattung der Unterschriftsberechtigten mit Signaturkarten (Zu beachten: Mit jeder Karte ist ein jährlicher Kostenaufwand verbunden.)
Entscheidung für ein Kommunikationsmodell und Wahl der Software
Umsetzung der gewählten technischen Lösung
Machen Sie Ihr eANV dann frühzeitig zum Unternehmensnutzen. Schon im Sommer 2009 geht die ZKS-Abfall in den Produktivbetrieb. Sie steigen mit ein und haben den 1. April 2010 bereits voll im Griff.
Welche IT-Lösung ist die richtige?
Internetportal, Providerverfahren, Erwerb einer Standard-Software oder Entwicklung einer eigenen lokalen Software? – Die richtige Entscheidung bezüglich des IT-Einsatzes treffen Sie, wenn Sie Ihre Bedürfnisse genau kennen:
Wie hoch ist Ihr Aufkommen an elektronischen Nachweisen?
Setzen Sie bereits eine Abfallmanagement-Software ein?
Kommt externe Datenhaltung in Frage oder sollen die Daten auf dem unternehmensinternen Server mit maximalem Zugriffsschutz liegen?
Sind in Ihrem Unternehmen das Know-how und die personellen Ressourcen für die Entwicklung eigener Software vorhanden?
Für kleine Unternehmen mit einem geringen Aufkommen an Nachweisen und Begleitscheinen eignet sich eine Providerlösung oder eine Internetportallösung. Bei einem Providerverfahren stellt ein Dienstleister die Software und die Datenhaltung bereit; wichtig für Sie ist natürlich eine Datenschutz-Garantie. Das von den Bundesländern betriebene Internetportal „Länder-eANV“ stellt nur das gesetzliche Mindestmaß an Formularen und Funktio-nen für das eANV zur Verfügung. Um das Führen der Register, die Überprüfung der Signaturen und einiges mehr muss sich der Anwender zusätzlich selbst kümmern. Große Unternehmen mit entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen mögen die Entwicklung einer eigenen Software gemäß BMU-Schnittstellendefinition in Betracht ziehen. Investitions- und Leis-tungssicherheit geht nur mit Standard-Software: Setzen Sie auf WAUplus!
eANV mit WAUplus
Der Einsatz einer umfassenden Abfallmanagement-Software lohnt sich für alle Unternehmen mit einer höheren Anzahl an Entsorgungsvorgängen, einer großen Menge an gefährlichen Abfällen oder vielen unterschiedlichen Abfall- und damit Entsorgungsarten. KISTERS bietet als kompetenter Partner mit dem Abfallmanagement-System WAUplus eine Komplettlösung inklusive Signaturkarten und Kartenlesegeräten. Beim WAUplus Einsatz liegen Ihre Daten zugriffsgeschützt auf dem eigenen Server. Um Software-Entwicklung, Installation, Integration und Test kümmern sich die KISTERS Experten, darüber hinaus um Beratung und Anwenderschulung - eine Full-Service-Lösung für Ihr Abfallmanagement.
Eine echte Pionierleistung: Das eANV ist in WAUplus integriert.
Abfallmanagement ist natürlich mehr als Nachweisverfahren. eANV mit WAUplus öffnet deshalb die Türen zu leistungsstarken Abfallmanagement-Funktionen! Zum Beispiel
Erfassung und Verteilung der Kosten
Erfassung der internen Abfalllogistik über Sammelstellen
umfangreiche Auswertungen und Statistiken
Anbindung zur LKW-Waage
Scanner- und Transpondererfassung.
Ein Abfallmanagement-integriertes eANV für einen vernünftigen RoI, je früher im tagesgeschäftlichen Einsatz desto besser. Wir binden WAUplus an die aktuelle Testumgebung der ZKS an, um den ZKS-Produktivbetrieb direkt ab Sommer 2009 für die WAUplus-Anwender nutzbar zu machen, mit einem aus elektronischer Einsatzerfahrung qualitätsgesicherten, dem Tagesgeschäft gemäßen Begleit- und Übernahmescheinverfahren für die Erzeuger.
Alles funktioniert mit WAUplus - der Beweis ist mit den Testverfahren im April 2009 erbracht. WAUplus durchläuft das gesamte elektronische Begleitscheinverfahren, einschließlich ZKS und ASYSe.
WAUplus - mehr als nur Abfallmanagement
Wissen Sie das? WAUplus ist eine Komplettlösung für den betrieblichen Arbeits- und Umweltschutz und eignet sich deshalb optimal auch für
das Gefahrstoffmanagement
den betrieblichen Arbeitsschutz (Gefahrstoffverzeichnis, Betriebsanweisungen, Gefährdungsbeurteilungen usw.)
das Gefahrgutmanagement
die betriebliche Unfallbearbeitung (Unfallanzeige, BG-Meldung usw.).
Die Intranetlösung WAUweb regelt den unternehmensweiten Datenzugriff und erstellt eine Plattform für die gemeinsame Nutzung aktueller Daten und Dokumente.
Wir beraten Sie gerne zur Einbindung des eANV und zur sinnvollen Softwarenutzung in Ihrem Unternehmen.
Haben Sie weitere Fragen? Wenden Sie sich direkt an Stefan Woiwod