SDLWindV & MS2008

Reduzierung der Einspeiseleistung

Der Gesetzgeber sieht für Erzeugungsanlagen am öffentlichen Stromnetz mit einer Wirkleistung größer 100 Kilowatt eine Einrichtung zur Abrufung der IST-Einspeisung sowie zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung vor. Grundlage sind §11 und §12 des EEG 2009. Die technischen Umsetzung orientiert sich an den Auflagen der SDLWindV und den Richtlinien der Netzbetreiber. In vielen Anlagen werden Fernwirkanlagen mit digitalen Ausgängen zur Leistungsreduzierung in den Stufen 100%, 60%, 30% und 0% eingesetzt.

Mit einem Leitsystem können über Standard-SCADA Funktionen die Last- und Einspeisesituationen in Netzsegmenten erfasst und gesteuert bzw. geregelt werden. Bei Bedarf können Abschaltungen/ Zuschaltungen automatisch oder manuell durchgeführt werden. Hierzu stehen dem Benutzer eine übersichtliche Visualisierung und entsprechende Schaltdialoge zur Verfügung. Zur Ermittlung von Erlösausgleichen ist eine weitergehende „Betriebsstundenstatistik“ notwendig. Hier sind die Zeiträume und die Zeitdauern der angeforderten Leistungsreduzierungen dargestellt.

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Hilmar Sethmacher
Hilmar Sethmacher
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