IGS

Informationsmanagement für gefährliche, umweltrelevante Stoffe.

IGS ist das Informationssystem für alle, die mit Gefahrstoffen umgehen oder den Umgang überwachen - wenn es um Stoffeigenschaften geht, um Sicherheit, Gefahren, Maßnahmen und um die gesetzlichen Grundlagen. An 3000 Arbeitsplätzen in Deutschland und in der Schweiz in allen Bereichen der Verwaltung im Einsatz, ist IGS heute die einzige Software, die es erlaubt, alle Stoffdatenbanken der Öffentlichen Hand unter einer gemeinsamen Oberfläche zu recherchieren.

Gebündelte Gefahrstoffinformationen

Das Fachinformationszentrum für gefährliche/umweltrelevante Stoffe des Landes­umweltamtes NRW (LUA) stellt als KdBZ-Mitglied für den Bereich der öffentlichen Hand den IGS-Stoffdatenpool des Landesumweltamtes-NRW bereit. Dazu gehören die weit bekannte Stoffliste, dann - besonders interessant für den Gefahrstoff-Einsatz der Feuerwehren - der Datenbestand des BIG (Brandweerinformatie Centrum Geel, Belgien), das Handbuch "Gefahrgutersteinsatz" von Dr.-Ing. Nüßler und - ein echtes IGS-Alleinstellungsmerkmal - die Daten zu Brand- und Zersetzungsprodukten, die im Auftrag des LUA-NRW durch das Fraunhofer-Institut UMSICHT für IGS erarbeitet wurden. Das LUA übernimmt außerdem vom Umweltbundesamt den gemeinsamen Stoffdatenpool des Bundes und der Länder (GSBL) und macht sie mit IGS für die öffentliche Hand nutzbar. Aus Hessen, einem weiteren KdBZ-Mitglied, kommt von der Zentralstelle für Arbeitsschutz direkt im IGS-Format die Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL).

Gefahrstoffdaten sind immer auch Landesdaten. Für das Betreiberzentrum der Schweiz heißt das: ein Schweizer IGS-Container, u. a. mit der Schweizer Giftliste, den Schweizer Einsatzakten der Feuerwehr und wieder den BIG-Daten.

IGS global

Ein IGS - und die Gefahrstoffdaten je nach Land, je nach Organisation. KISTERS kann mit IGS die Daten des Brandweerinformatiecentrum (BIG) anbieten: das heißt Stoffinformationen zu mehr als 16.000 Stoffen in mehr als 10 Sprachen, darunter Dänisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch Portugisisch, Schwedisch, Spanisch. Das multilinguale IGS wird nach Bedarf eingestellt, die vorausschauende IGS-Technologie macht das möglich. Z. B. für Feuerwehren in ganz Europa ein optimales Angebot. Deshalb ist IGS fire auch jetzt in einer der größten Einsatzleitzentralen Europas, bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Wien, im Einsatz. Darüber hinaus nutzt der österreichische Berufsfeuerwehrverband IGS-Fire.

Ansprechpartner
Roland Wiesner