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Think big – start small! 20 Jahre IGS für gefährliche Stoffe

Gute Ideen setzen sich durch, wenn sie zeitgemäß sind. Der Beweis: IGS, das KISTERS Informations- und Kommunikationssystem für gefährliche/umweltrelevante Stoffe. Als Pionier des Software-Einsatzes im EHS-Bereich hat es sich nicht nur im Praxiseinsatz bewährt, sondern gilt auch als Wegweiser und Vorbild für Kooperationen, Netzwerke, Folgeprodukte und heutige Software-Anwendungen.

Aufgrund einer steigenden Anzahl an Chemieunfällen in den 80er Jahren wurde dringend eine Lösung gesucht, um Behörden und Unternehmen in die Lage zu versetzen, in Unfallsituationen mit gefährlichen Stoffen schnellstmöglich und richtig zu reagieren. Die Vision, die Kombination von fachlichen Gefahrstoff-Informationen mit EDV-Kenntnissen, wurGute Ideen setzen sich durch, wenn sie zeitgemäß sind. Der Beweis: IGS, das KISTERS Informations- und Kommunikationssystem für gefährliche/umweltrelevante Stoffe. Als Pionier des Software-Einsatzes im EHS-Bereich hat es sich nicht nur im Praxiseinsatz bewährt, sondern gilt auch als Wegweiser und Vorbild für Kooperationen, Netzwerke, Folgeprodukte und heutige Software-Anwendungen.

Aufgrund einer steigenden Anzahl an Chemieunfällen in den 80er Jahren wurde dringend eine Lösung gesucht, um Behörden und Unternehmen in die Lage zu versetzen, in Unfallsituationen mit gefährlichen Stoffen schnellstmöglich und richtig zu reagieren. Die Vision, die Kombination von fachlichen Gefahrstoff-Informationen mit EDV-Kenntnissen, wurde durch die Gefahrstoff- und Gefahrgut-Spezialisten des Landes NRW und die Software-Experten der Nixdorf AG verwirklicht: Das erste IGS, bestehend aus sieben HD-Disketten mit Software und einem Benutzerhandbuch, hatte ein Datenbankvolumen von gut 8000 Stoffen und wurde zunächst nur den Vollzugsbehörden in NRW zur Verfügung gestellt.

Zehn Jahre später, in 1999, hatte sich Einiges getan: Die Anzahl an in der Datenbank aufgelisteten Stoffen hatte sich verdoppelt, IGS war in neun Bundesländern im Einsatz und in Folge von Unternehmensübernahmen komplett in der Hand von KISTERS. Weil auch die Bevölkerung ein hohes Interesse an Gefahrstoffdaten hatte, wurden ab 2000 die IGS-Informationen im Internetportal IGS-Public frei zur Verfügung gestellt (http://igsvtu.lanuv.nrw.de/igs_portal/index.htm). Diese beachtliche IGS-Pionierleistung, wenn man bedenkt, dass das Internet damals noch Neuland war, wurde auch von der damaligen NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn gewürdigt: „Transparenz ist eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Chemikalien, damit man sich und auch die Umwelt besser schützen kann.“

Und heute, zwanzig Jahre nach dem IGS-Start?

 

  • Ein Datenbestand aus mehreren Datenbanken (BIG, IGS, GDL, GSBL) mit bis zu 150.000 Stoffen mit jeweils mehr als 400 Einzelinformationen (Identifika-tion, Gefahren, Maßnahmen, Grenzwerte u.v.m.)
  • Kooperationen mit mehreren Bundesländern und europäischen Ländern, die ihre länderspezifischen Datenbanken einbringen
  • 200 kommerzielle Kunden, darunter große Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG, Siemens und ThyssenKrupp
  • Bundesweiter Einsatz der IGS-Stoffliste sowie Einsatz von IGS-check und IGS-fire in 13 Bundesländern
  • Einsatz in allen Kantonen der Schweiz mit eigenem Datenbestand und Einsatz in drei Ländern Österreichs
  • Folgeprodukte wie TRANSEC (Gefahrgutsystem) oder SoCaL (System zum Klassifizieren und Labeln von gefährlichen Stoffen) haben sich am Markt durchgesetzt.

Die Datenbestände werden regelmäßig von den kooperierenden internationalen Behörden aktualisiert; KISTERS ist verantwortlich für die Software-Pflege und -Weiterentwicklung.

Richtige Entscheidungen zur richtigen Zeit

Die mutigen Schritte der IGS-Initiatoren und die Pionierleistungen auf dem Weg zum aktuellen IGS werden durch den gegenwärtigen hohen Nutzungsgrad und den Stellenwert von IGS belohnt. Verbraucherschutz, Gefahrguttransport, Strahlenschutz, Umweltmedizin, Feuerwehren, Alarmzentralen und Umweltministerien profitieren von IGS. Zwanzig Jahre IGS wurden natürlich gebührend gefeiert, mit 150 Teilnehmern am zweitägigen Geburtstagskolloquium; die Vorträge und Workshops sind verfügbar unter http://igsvtu.lanuv.nrw.de/igs_portal/docs/pdf/igs20.pdf


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Klaus Kisters
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