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WISKI: Software News

Neue Funktionen für die Stadtentwässerung, verbesserte Benutzerführung, Erweiterungen der Grafik, ...

Das Major Release WISKI 7.2 bietet u. a. folgende Funktionalitäten:

  • TSM3-Technologie
  • Optimierung der Berchnung abgeleiteter Zeitreihen (Terminberechnungen, Queue-Server: Berechnungsaufträge werden virtuell im Speicher verwaltet)
  • Integration von Niederschlagsradarzeitreihen
  • Vollständige Versionierung von Datenänderungen für auswählbare Zeitreihen
  • Importserver
  • Grundlage für den weiteren Ausbau des WISKI Applikation Servers

 

1. Neue Funktionen für die Stadtentwässerung

Mit der aktuellen WISKI 7.2.3.3 Version stehen nun weitere Funktionalitäten aus dem Bereich „Stadtentwässerung“ zur Verfügung.

Geschlossene Kanalquerschnitte
WISKI unterstützt  nun auch die Verwaltung und Definition von geschlossenen Rohr- und Kanalquerschnitten. Die Bibliotheken sind um weitere Varianten von  Kreis-, Rechteck-, Ei-, und Maul-Profilen erweitert worden:
Kreis (1:1), Kreis gestreckt (2 : 2,5), Kreisprofil mit Trockenwetterrinne, Kreis überhöht (2:3),Rechteck, Rechteck mit Einschnürung, Eiprofil (2:3), Eiprofil gedrückt (2:2),Eiprofil breit (2:2,5),Eiprofil überhöht (2:3,5), Maulprofil (2:1,5), Maulprofil gedrückt (2:1,25),Maulprofil gestaucht (2:1),Maulprofil gestreckt (2:1,75), Maulprofil überhöht (2:2), Maulprofil Durchlass (2:2,5), Drachen (2:2) sowie Haube (2:2).

 

Durchflussbestimmung und Teilfüllungskurven
Für jedes Profil können verschiedene Algorithmen zu Querschnittsberechnung und Durchflussbestimmung hinterlegt werden. Ab Version 7.2.3 stehen Teilfüllungskurven als ein Standardverfahren zur Durchflussbestimmung in geschlossenen Kanalquerschnitten in WISKI 7 zur Verfügung.

Auswertung von Niederschlagsereignissen - Abflussvolumina
Mit zwei neuen Agenten können Abflussvolumina für einzelne Niederschlagsereignisse automatisch ermittelt werden. WISKI bietet hierzujetzt

  • Identifikation von Beginn und Dauer eines Niederschlagsereignisses
  • Berechnung von der Niederschlagssumme (Agent flexible Summe)
  • Berechnung des zugehörigen Abflussvolumens (Agent flexibles Integral)

Die Identifikation signifikanter Niederschlagsereignisse erfolgt über eine Minimalsumme sowie einem zeitlichen Unabhängigkeitskriterium (Minimale Trockenphase).
In der nachgeschalteten Volumenberechnung können die Niederschlagsereignisse mit einem zeitlichen Versatz über die zugehörige Durchflusszeitreihe gelegt werden. Um den absteigenden Ast vollständig in die Volumenberechnung aufzunehmen, kann die Dauer des Niederschlagsereignisses nach dem Niederschlagsende zusätzlich erweitert werden. WISKI berechnet anschließend das Volumen als Integral unterhalb der Durchflussganglinie.

2. Verbesserung der Benutzerführung

Die Filtermöglichkeiten im WISKI stehen auf neuen Füßen. Mit dem WISKI-Filter können nun beliebige Stammdatenabfragen noch einfacher erstellt, aufgerufen und gespeichert werden. Der Filter dient nun nicht mehr ausschließlich der Darstellung im Explorer, sondern bietet auch die Möglichkeit, Filterergebnisse als Gruppen oder temporäre Listen in der Datenbank abzulegen. Filterergebnisse können zusätzlich in der Karte dargestellt werden.

Neben den Messstellen können nun auch Durchflussmessungen oder auch Wasserqualitätsproben als Ergebnisobjekt zurückgegeben werden. Die Listen- und Kartenausgabe kann dann als Durchstieg in die WISKI Operationen dienen. Selektierte Stationen werden beim Aufruf automatisch an die jeweilige Operation übergeben.

3. Neues in der Grafik

BOX-WHISKER-Plots
Die WISKI-Grafik spricht Box Whisker. Stellen Sie die Werte eines Zeitbereiches in der bewährten Form des Box-Whisker-Plots dar. Vergleichen Sie lange Zeiträume schnell, standardisiert und effektiv. Für eine ausgewählte Ganglinie können die Quantile der „Boxes“ und der „Whiskers“ entweder nach der VDI-Richtlinie, der SAS-Methode (Definition 4 und 5) sowie Excel-kompatibel oder nach der Hazen-Methode berechnet werden.

DRIFT KORREKTUR

Meistens erfolgt eine Driftkorrektur linear. In verschiedenen Situationen, zum Beispiel bei einer großen Werteschwankung zu Beginn der Drift, können hierdurch physikalisch unmögliche negative Werte des erzeugt werden.
Um dies zu verhindern und die Korrektur besser an den Driftverlauf anzupassen bietet WISKI nun verschiedene Korrekturoptionen:

  • Abschnittsweise lineare Korrektur durch das Setzen mehrerer Stützpunkte
  • Korrektur-Spline
  • Parabolische Korrektur mit zunehmender bzw. abnehmender Driftstärke.

 


Ansprechpartner
Michael Natschke<br/>Produkt Manager Wasserwirtschaft -
Michael Natschke
Produkt Manager Wasserwirtschaft -