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WISKI: Neu im ersten französischsprachigen Schweizer Kanton

WISKI wird das neue hydrologisches Messdatenmanagementsystem im Kanton Fribourg...

Die Schweiz ist bekannt für die Qualität ihres Grundwassers. Wegen seines Anteils von 80% am Trinkwasser und am Brauchwasser wird das Grundwasser peinlich genau überwacht. Um das zu erreichen, zeichnet das Bundesamt für Umwelt (BAFU) verantwortlich für den Wasserschutz und den Kampf gegen Wasserverschwendung, wo hingegen die Kantone (die Schweiz gliedert sich in 26 Kantone mit eigenen Gundgesetzen, Parlamenten, Regierungen und Gerichten) die kontinuierliche Überwachung des Grundwassers sowie der Oberflächengewässer sicher stellen.

Bund und Kantone sind verpflichtet, Daten zur Umweltbelastung, zur Wasserqualität und zu den hydrologischen Verhältnissen zu erheben, sowie die Öffentlichkeit über die entsprechenden Ergebnisse zu informieren. Die Bundesaufgaben werden mit Unterstützung der Kantone durch verschiedene Messnetze umgesetzt. Mit Hilfe des Daten- und Informationsmanagements der nationalen Grundwasser- und Oberflächengewässerbeobachtung des BAFU (Abteilung Hydrologie) werden vergleichbare Daten und Informationsinhalte erhoben.

Neben dem langjährigen WISKI Kunden Kanton St. Gallen haben sich im letzten Jahr weitere Schweizer Institutionen für WISKI entschieden:

2011: Als Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens entscheidet sich das BAFU für die Software WISKI, zur Verwaltung und Verwertung seines Wasserqualitätsdaten im Oberflächen- und Grundwasser sowie zur Verwaltung seiner quantitativen Grundwasserdaten.

2012: Die Kantone Aargau und Thurgau entscheiden sich nach intensiven internen Validierungsphasen für WISKI zur Verwaltung ihrer hydrologischen Daten.

2012: Der französischsprachige Kanton Fribourg startet eine Vorstudie zur Bewertung der kommerziell erhältlichen Systeme, mit dem Ziel, eine Softwarelösung für die Verwaltung der Wasserqualitätsdaten anzuschaffen. Wegen der guten Übereinstimmung mit den aufgestellten Hauptkriterien fiel die Wahl auf WISKI:

  • Datenimporte (DB, LIMS, Dateien,…)
  • Verarbeitung von Wasserqualitätsdaten (Archivierung, statistische Auswertung, Auswertung auf Grundlage des Schweizer-Stufen-Models, ..)
  • Berichterstattung (Tabellen, Grafiken, …)
  • Kartenerstellung unter Verwendung bestehender ArcGIS Kartendienste
  • Weitergabe von Daten an das BAFU und an Partner
  • Veröffentlichung auf den Webseiten des Kantons

 
Aktuell laufen die Implementierungsphasen der Systeme, die gegenseitig von den Erfahrungen aus den einzelnen Projekten profitieren. Die neuen Systeme werden eine bessere Wertschöpfung aus den Daten, schnelle Datenverarbeitung und Exporte zu Drittsystemen ermöglichen, und somit zu einer besseren Information der Öffentlichkeit über den Zustand der Gewässerqualität und den Gewässerschutz beitragen.


Ansprechpartner
Edgar Wetzel<br/>Sales Manager, Projektleiter
Edgar Wetzel
Sales Manager, Projektleiter