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KISTERS, ESRI und NOAA entwickeln erstes US-amerikanisches Hochwassermodell


Im März 2016 verkündete das Weiße Haus auf dem Wassergipfel, dass das erste US Wassermodell für die Hochwasservorhersage für die gesamten Vereinigen Staaten mit geografischen Informationstechnologien von ESRI (Environmental Systems Research Institute, California, USA) und Wasserdaten-Analytics von KISTERS aufgebaut wird. Das übergeordnete Ziel ist, gefährdete Bevölkerungsgruppen zu identifizieren, die Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen zu verbessern und somit das Risiko von Hochwasserschäden und -verlusten einzudämmen.

KISTERS wird hochwasserrelevante Daten aus lokalen und nationalen Quellen in das Vorhersagemodell integrieren und dazu im Laufe des Jahres ein Pilotsystem aufsetzen. In Zusammenarbeit mit ESRI werden abgestimmte Abläufe zwischen Datenverwaltung und Geo-Analyse entwickelt. Die endgültige Modellversion wird darauf aufbauend die Berechnung des Abflussverhaltens der Vorfluter und die Hochwasservorhersagen für 2.7 Millionen Flussabschnitte und 6.000 Teileinzugsgebiete in ganz USA auf eine neue Qualitätsstufe heben.

Vorhersagedaten und weitere zweckdienliche Informationen werden in interaktiven online Karten kostenlos zugänglich gemacht.

Partnerschaften für den Erfolg

An den Erfolg des National Flood Interoperability Experiments, einer Initiative der Universität von Austin (Texas) anknüpfend, arbeiten die beiden IT-Unternehmen eng mit Hochschulen und der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) zusammen. Die Wahl fiel auf KISTERS als Projektpartner wegen der nachgewiesenen Kompetenz in der Verwaltung, Analyse und Darstellung von Hochwasserdaten und der aktiven Beteiligung am Wetterdatenzentrum des EFAS (European Flood Awareness System).

 “Mit der Integration von KISTERS und ESRI Werkzeugen wird mein Traum war,” sagt Dr. David Maidment von der Universität Austin, “Sie erlaubt nun endlich, isolierte Datenströme zusammenzubringen und die im Hochwasserfall zur Koordination der Hilfsdienste erforderlichen Wasserdaten offen und frei online zugänglich zu machen.” Steve Kopp, Program Manager bei ESRI meint: “ESRI und KISTERS haben eine Vision: der wirkungsvolle Einsatz unserer kombinierten Technologien zur Massenwasserdatenverarbeitung – und wir freuen uns, dass diese US-Initiative uns erlaubt, den durch unsere Vision geschaffenen Mehrwert der Allgemeinheit zugänglich zu machen.“


Ansprechpartner
Michael Natschke<br/>Produkt Manager Wasserwirtschaft -
Michael Natschke
Produkt Manager Wasserwirtschaft -