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Hochwasserwarnung: Meteorologische Daten für das European Flood Awareness System


Die Lösung ensteht in enger Kooperation zwischen GPCC und KISTERS.

Um besser auf Hochwasser vorbereitet zu sein, ist das European Flood Awareness System (EFAS) als Hochwasserfrühwarnsystem aktiv. KISTERS trägt mit dem Betrieb des Meteorological Data Collection Centre des Copernicus Emergency Management Service (Copernicus EMS MDCC) zu EFAS bei. Gemeinsam mit dem Weltzentrum für Niederschlagsklimatologie (WZN) des Deutschen Wetterdienstes sorgt KISTERS für den Betrieb und den weiteren Ausbau des meteorologischen Datenzentrums [Weitere Informationen in der Pressemitteilung]. Im operationellen Betrieb liefert KISTERS mit dem Copernicus EMS MDCC täglich meteorologische Informationen in Form von Rasterdatensätzen an EFAS. Daraus werden europaweite zuverlässige Hochwasserprognosen bis zu zehn Tage im Voraus berechnet und entsprechende Frühwarnungen an die nationalen und regionalen Hochwasserzentren der Mitgliedstaaten sowie an das Europäische Krisen-Koordinationszentrum (Emergency-Response Coordination Centre ERCC) versandt.

Status Quo: Hochwasserprognosen und -warnungen auf solider Datenbasis

Derzeit liefern zwölf aktive Datenlieferanten Daten von etwa 21.000 Messstationen weltweit. Davon liegen ca. 11.000 Stationen, die Daten von insgesamt rd. 55.000 Sensoren liefern, im Gebiet von EFAS. Es werden zehn meteorologische Parameter erfasst, darunter Niederschlag, Lufttemperatur, Wind, Dampfdruck und Solarstrahlung. Damit erzeugt die KISTERS Lösung durch Interpolation der Stationsdaten täglich Rasterdatensätze mit einer Zellgröße von 5 x 5 km.

KISTERS hostet und betreibt das System im eigenen Aachener Rechenzentrum, das WZN des DWD überwacht die Datenlieferungen und die Datenqualität und erweitert das System zukünftig um weitere Datenlieferanten und Messstationen.

Ausblick

Schon heute beliefert KISTERS mit Copernicus EMS MDCC neben EFAS auch das European Forest Fire Information System EFFIS und wird in Zukunft potenziell auch für weitere Anwendungen Daten bereit stellen. Die Lösung ist so ausgelegt, dass sie auch stark wachsende Datenströme integrieren und verarbeiten kann. Performante Validierungsmethoden und die Echtzeit-Verarbeitung von hochaufgelösten Zeitreihen sind die Grundlage für die zukünftige Entwicklung nach dem erfolgreichen Start des Betriebs.


Ansprechpartner
Christoph Schweim<br/>Dr.
Christoph Schweim
Dr.