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Transparenz schafft Vertrauen

Ein Blick hinter die Kulissen des Praxisforum Energie 2014

Der Dialog mit den Kunden ist bei der KISTERS AG ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Aus diesem Grund veranstaltet das Aachener Familienunternehmen das Praxisforum Energie bereits in der zwölften Auflage. Am 20. und 21. Mai empfing das Unternehmen rund 300 Kunden und Partner aus dem Kreis der Stadtwerke, der Kommunen und der Industrie in Potsdam. Das Praxisforum Energie hielt dabei Wort, was der Name versprach: Es bot allen Teilnehmern ein angemessenes Forum für aktuelle, praxisnahe Themen aus der Energiewirtschaft.

Energiedatenmanagement und Leitsysteme im Vordergrund

KISTERS beliefert rund 750 Kunden aus der Energiewirtschaft und der Industrie mit Softwarelösungen für das Energiedatenmanagement und für Leitsysteme. Das Unternehmen unterstützt hierbei im Schwerpunkt Stadtwerke bei Ihren vielfältigen Aufgaben. Diesen Faden nahm Klaus Kisters, Vorstand der KISTERS AG, direkt auf. Insofern standen neue Produkte, Kooperationen, Kunden und aktuelle Projekte im Fokus seiner Ausführungen. In diesem Sinne berichtete er auch über gesundes Unternehmenswachstum und eine erfolgreiche Weiterentwicklung von Lösungen für die stetig wachsenden Anforderungen im Rahmen der neuen Marktregeln und der Energiewende.

Unterstützung für die Stadtwerke

Für Stadtwerke interessante Lösungsansätze sieht KISTERS auch in „Application Service Provider“ (ASP) und „Software as a Service“ (SaaS). Bei Ersterem bietet der Lösungsanbieter für die Energiebranche eine Anwendung (z. B. ein EDM-System) zum Informationsaustausch über das Web an und realisiert die gesamte Administration. Hierzu zählen beispielsweise die Datensicherung oder das Einspielen von Patches. Bei SaaS, einem Teilbereich des Cloud Computings, werden die Software und die technische Infrastruktur bei einem externen Anbieter gehostet und können vom Kunden bequem als Service genutzt werden. Auf diese Weise helfen die Aachener IT-Experten und deren Partner den Stadtwerke-Mitarbeitern bei der Betriebsführung, der Aufrechterhaltung der Versorgungs- und Datensicherheit sowie bei den Prozessabläufen. Und zwar sowohl in energiewirtschaftlicher als auch in kaufmännischer Hinsicht.

Intelligente Netztechnologien

Prof. Dr. Albert Moser, Leiter des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) an der RWTH Aachen, wagte in seiner Keynote eine Prognose hinsichtlich des Anstiegs der installierten Leistung in Deutschland. Insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien ist hier mit einem deutlichen Zuwachs zu rechnen. Zu erwarten sind zwei gesonderte Erzeugungssysteme: ein konventionelles und ein erneuerbares. Der damit einhergehende Um- und Ausbaubedarf lege eine Bewertung des Nutzens und der Eignung der zur Verfügung stehenden, intelligenten Netztechnologie nahe. „Wir werden bei der Fußballweltmeisterschaft vermutlich den Fernseher dann an machen, wenn Deutschland spielt - und nicht dann, wenn die Sonne scheint“ führt Moser beispielhaft mit Blick auf die Grenzen eines Demand Side Managements an. In diesem Szenario sind aber auch Einsparpotenziale enthalten, beispielsweise könnten intelligente Netztechnologien den Ausbaubedarf stark reduzieren. So führt z. B. Blindleistungsmanagement zu einer Erhöhung des thermischen Ausbaubedarfs aber gleichzeitig zu einer stärkeren Reduzierung des spannungsbedingten Ausbaubedarfs.

Die gut besuchte Veranstaltung wird auch im kommenden Jahr in der 13ten Auflage stattfinden.

Weitere Informationen zum Praxisforum Energie finden Sie auf www.kisters.de/praxisforum

Georg Hillmann, Berlin