Grundwasser

Grundwasser-Monitoring

Im Wasserkreislauf spielt das Grundwasser eine bedeutende Rolle. Seine Beobachtung gewährleistet die langfristige Überwachung und Nutzung der Grundwasserreserven. Dafür sind genaue Kenntnisse der Grundwasserstände sowie der Grundwasserbeschaffenheit erforderlich, die z. B. in Bohrlöchern oder Brunnen durch Langzeitüberwachung an Dauermessstationen, durch manuelle Kabellichtlot- oder Messlattenablesungen sowie Probennahmen für die Laboranalyse der Wasserqualität gewonnen werden.

Den Zustand des Grundwassers erfassen

Die Beobachtung des Grundwassers hat verschiedene Gründe, wie die Nutzung zur Sicherung der Trinkwasserversorgung oder die Sicherung des Wasserhaushaltes in ökologisch sensiblen Bereichen. Deshalb kommt es häufig vor, dass Mess- und Analysedaten durch mehrere verantwortliche/interessierte Institutionen erhoben werden, z. B. durch den Wasserversorger, Flughäfen, Deponiebetreiber, sowie Landes- und untere Wasserbehörden. Diese Daten müssen in einem zentralen Messdatenverwaltungssystem zusammengefasst werden, um ein vollständiges Bild über den physikalischen und chemischen Zustand der Grundwasserreservoire zu gewinnen. Die Herausforderungen liegen dabei nicht nur in der Verwaltung großer Datensätze (mehrere hundert bis mehrere tausend Grundwassermessstellen und Brunnen) sondern auch in der Erstellung statistischer Auswertungen wie etwa der Grundwasserentnahme-Statistik, Probenahmeanalytik, Bereitstellung der Daten für Grundwassermodelle sowie Berechnungen nach weiteren individuellen Problemstellungen.

Wasserwirtschaftliches Informationssystem

KISTERS setzt genau hier mit dem wasserwirtschaftlichen Informationssystem WISKI an. WISKI bietet die gesamte Funktionalität zur Sammlung, Zentralisierung, Plausibilisierung, Validierung und Aggregierung von Grundwasserdaten sowie zur Berichterstattung über die gesammelten und berechneten Daten. In WISKI ist es z. B. möglich, historische und aktuelle Zeitreihen eines Messparameters (unabhängig von zeitlicher Auflösung und Datenaufnahme) in einer einzigen oder aber auch in mehreren Zeitreihen darzustellen und zu bearbeiten. Sämtliche Berechnungen von Tages-, Monats-, Jahres- sowie langjährigen Zeitreihen basieren immer auf diesen Quelldaten.
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, relevante Stammdaten für jede Grundwassermessstelle (bspw. Bohrloch) und jeden Brunnen in WISKI einzugeben und zentral in der Datenbank zu speichern. Bei den Anwendungen aus dem Hause KISTERS liegt der Fokus gleichermaßen auf der Vereinfachung und Automation der Geschäftsvorgänge, dem Nutzen für den Betreiber sowie der Ergonomie für den Anwender.

Ansprechpartner
Matthias Egeling
Matthias Egeling
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